Vita - Mathias Csader

Biografie

"Manchmal kommt es im Leben anders als man denkt"

Diese Erfahrung durfte auch ich machen. Ich habe keine Ausbildung als Fotograf gemacht. Ein Handwerk, ja das schon, allerdings keines was auch nur im entferntesten damit zu tun hat. Auch habe ich in einigen Berufen gearbeitet bei denen ich viel mit anderen Menschen zu tun hatte. Eine Kamera allerdings war nie im Spiel.

Wie kam ich zum Fotografieren?

Eine berechtigte Frage und ich werde versuchen sie zu beantworten. Denn an den genauen Auslöser kann ich mich nicht mehr erinnern. Was ich noch weiß ist, dass ich gerne mit dem Fotoapparat meiner Familie geknipst habe. Es hat mir verdammt viel Spaß gemacht und oft genug hat meine Mutter zu meinem Vater gesagt "Gib die Kamera doch Mathias, der schneidet wenigstens nicht die Füße ab". Irgendwann konnte ich sie davon überzeugen das ich eine "richtige" Fotokamera benötige. Mit meinem Taschengeld, Geld von meinem Opa und etwas Zuschuss von meinen Eltern habe ich mir dann, im Alter von 10 Jahren, eine Canon AE-1 Program kaufen können. Was für eine tolle Kamera! Schätze ich hab mich monatelang mit nichts anderem beschäftigt. Damals habe ich alles fotografiert ... ja, ich meine wirklich alles. Von der Blume über Autotür zuschlagende Cousins bis hin zu Feiern war damals alles dabei (*). Erst mit der Zeit habe ich feststellen können, was ich wirklich gerne fotografiere. Und so begann etwas, was mich bis heute nicht mehr losgelassen hat.

Von der Natur zur Portraitfotografie

Die nächsten Jahre der Fotografie habe ich mich in erster Linie mit Naturfotografie beschäftigt. Erst nach vielen Jahren der Naturfotografie, begann ich auf meinen Reisen auch Menschen zu fotografieren. Nachdem ich die anfängliche Scheu verloren hatte (hat man das jemals wirklich?) und ich bemerkt habe wie schön es ist darüber auch mit den Menschen in Kontakt zu kommen, deren Heimat ich bereisen durfte, kam die Portraitfotografie hinzu. Das hatte auch einen schönen Nebeneffekt, denn man muss dazu nicht um die halbe Welt reisen und die Freude über ein schönes Foto von sich kommt hier genauso auf, wie bei den Menschen die ich auf meinen Reisen fotografiert habe.

Die Reise, die ich mit der Fotografie begonnen habe, ist bisher nicht langweilig geworden und macht heute noch mehr Spaß als es zu einem früheren Zeitpunkt der Fall war. Ich bin also gespannt, wohin mich diese Passion noch führen wird!


* Anmerkung: Heute würde ich das auch gar nicht mehr fotografieren nennen, vielleicht eher knipsen. Eine Fotografie bedeutet für mich heute ein bedachtes Vorgehen, im Vergleich zum einfachen "draufhalten".

Das Einzige, was alle Menschen gemeinsam haben, ist Ihre Einzigartigkeit!